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Der  Brenner5 wurde durch Brenner5 Rev. 7 ersetzt


PIC-Brenner5 Rev. 5

ein Druckerport-Programmiergerät für alle PIC 16F84(A), PIC16F627(A)/628(A)/648A,  PIC16F87x(A) und PIC16F7x unter Windows

mit Modifikation auch für PIC12F675/629 PIC16F630/676

mit Software P18 auch für PIC18Fxx2/xx8


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Update für PIC18Fxxxx
Um den 18Fxxxx brennen (und insbesondere CP entfernen zu können) sind beide Dioden D4 und D5 durch Drahtbrücken zu ersezten.
Danach lassen sich 16F7x und 16F7x7 nicht mehr programmieren.
 

Update:
In Auswertung der Erfahrungen der letzten Monate empfehle ich folgende Modifikation des Brenner5, um eine höhere Zuverlässigkeit zu erreichen:

  1. eine der beiden Dioden D4 oder D5 wird durch eine Drahtbrücke ersetzt

  2. (verhindert zu hohe Vpp, über 13,25 V traten gelegentlich Probleme auf)
  3. als D10 ist eine Shottkydiode zu verwenden (der Typ BAT43 ist o.k.)

  4. ( vermeidet zu kleine Vdd, unterhalb von 4,5V traten Probleme mit CP-Entfernen auf)
  5. die Widerstände R1 und R2 sind von 10kOhm auf 1,2 kOhm zu verringern.

  6. (vermeidet Übersprechen zwischen Signalen, die zu Autodetectfehlern und Programmierfehler führen)
  7. der Kondensator C11 (1nF) sollte auf 2,2nF erhöht werden, zusätzlich ist ein 1,2-kOhm-Widerstand zwischen Pin 9 und Pin 14 (+5V) des IC1 zu legen.

  8. (Autodetectfehler und Programmierfehler durch Übersprechen im Druckerkabel werden vermieden)
  9. für ICSP: die Widerstände R8 und R13 sind von 1 kOhm auf 100 Ohm zu verringern

  10. (vermindert Probleme mit kleinen pull-up-Widerständen in der ICSP-Schaltung, )
  11. bessere Anzeige: die Widerstände R11 und R12 sind von 2,2 kOhm auf 1 kOhm zu verringern

  12. (helleres Leuchten der LEDs)
Ich empfehle allen, die Probleme beim Brennen oder bei Autodetect haben, die Änderungen 1..4 durchzuführen.
Änderung 5 ist nur empfehlenswert, wenn ICSP verwendet wird.
Änderung 6 ist nur kosmetischer Natur.

Die in Vorbereitung befindliche Revision 7 des Brenner5 wird diese Änderungen ebenfalls beinhalten.


Der Brenner3 war eigentlich ein gutes Gerät, aber der Fortschritt ist nicht aufzuhalten. So so sind Gigaherz-PCs unter Win95/98/me so schnell, dass sie das Interface zum Brenner mit Takten über 1 MHz bedienen können. Will man das nutzen, muss diese Verbindung den hohen Frequenzen angepasst werden.
Die Stromversorgung des Brenners mit Steckernetzteilen ist nicht unkritisch. Viele preiswerte Gleichspannungsnetzteile liefern eine zu geringe Spannung.

Für all diese kleinen Problemchen soll der Brenner5 Abhilfe schaffen.

Die Signaleigenschaften meinen Prototypen lassen erwarten, das der Brenner5 an PCs mit bis zu 2 GHz Takt ungebremst arbeiten kann. (Ein sauber aufgebauter Brenner3 schafft das nachweislich auch.)

Vor dem Aufbau der Hardware sollte die Funktionsfähigkeit der Software entsprechend der im Softwarepaket PBrenner ab der Version 2.0 enhaltenen Help-Datei (Kompatibilitätstest) geprüft werden.


Ansicht des Brenner5 (Rev.2) Der Brenner5 ist ein weiter verbesserter Brenner3, und funktioniert genau wie dieser. Folgende Veränderungen wurden im Vergleich zum Brenner3 vorgenommen 
  • anstelle des Eigenbau-Kabels zum PC tritt ein beliebiges Druckerkabel, der Brenner5 besitzt den entsprechenden Steckverbinder,
  • modifizierte Stromversorgung ermöglicht wahlweise den Betrieb mit 15 VDC oder 9 VAC,
  • die gelbe LED zeigt das Zuschalten der 5 V und nicht wie sonst üblich der 12 V an, 
  • der Vpp-Schalter wurde für bessere ICSP-Eigenschaft modifiziert.
Das Platinenmaß beträgt 75x100 mm. Dieses Platinenmaß ist käuflich, damit entfällt das lästige Zuschneiden der Platine. 

Hier nun das Layout und die nötigen Dateien:. 



Varianten der Bestückung mit Sockeln für die PICs
Sockelvariante Nr. 1 Nr. 2 Nr. 3 Nr. 4
Fassungen 40-polig 0-Kraftsockel 28-polig 0-Kraftsockel 40-polig Steckfassung  28-polig Steckfassung
PIC16F84 / 
PIC16F627 /28 /48
X
X
 X
X
PIC12F629 /675 
PIC16F630 /676
X (mod.)
X (mod.)
X (mod.)
X (mod.)
PIC16F870 / 872 / 873 / 876
PIC18Fxx2/xx8
X
X
 -
X
PIC16F871 / 874 / 877
X
-
X
-
PIC16F76 / 73
X
X
-
X
PIC16F74 / 77
X
-
X
-

Brenner5 läuft mit der alten Tait-DOS-Software (nur PIC16F84) wie auch mit meiner Windowssoftware PBrenner (alle oben genannten 12F- und 16F-Typen) und der Windowssoftware P18 (18Fxx2/xx8-Typen).



Stromversorgung

wie schon die Brenner1, 2 und 3 wird auch der Brenner5 mit einem externen Netzteil - vorzugsweise Steckernetzteil - versorgt. Neu ist am Brenner5 aber die Möglichkeit des Beriebs mit nur 9V-Wechselspannung. Für den Stromversorgungsteil des Brenner5 gibt es 3 unterschiedliche Bestückungsvarianten, je nach vorhandenem Netzteil:

  1. Netzteil mit mindestens 9V-Wechselspannung
  2. Netzteil mit mindestens 16V-Wechselspannung oder Gleichspannung
  3. Netzteil mit mindestens 15V-Gleichspannung
Stromverorgungsvariante Nr. 1 Nr. 2 Nr. 3
Schaltung über einen Elko und zwei Dioden versorgt eine Ladungspumpe den 12V-Spannungsregler 12V- und 5V-Spannungsregler liegen gemeinsam am Gleichrichter 12V- und 5V-Spannungsregler liegen gemeinsam an der Verpolschutzdiode
Eingangsspannung 9VAC - 15VAC 16 - 20 VAC oder 16 - 20 VDC 15 VDC - 20 VDC (nofalls auch AC)
Aufbau Vollständig nach Stromlaufplan aufbauen Dioden D8 und D9 durch Drahtbrücken ersetzen. 
Elko C10 nicht bestücken.
Dioden D8 und D9 durch Drahtbrücken ersetzen. 
Elko C10 nicht bestücken. 
Gleichrichter D3 durch eine Drahtbrücke und eine Diode (je nach Polarität des Netzteils) ersetzen.
Abbildung
Foto der Variante 1
Foto der Variante 2
Foto der Variante 3


Hinweise zum Brenner5

Hinweise zum Aufbau

Verbindung mit dem PC

Druckerport-Kabel
Die Verbindung mit dem PC erfolgt mit einem handelsüblichen Druckerkabel.
Das Kabel sollte nicht unnötig lang sein, und es sollte nicht unmittelbar an Netzkabeln entlang verlegt werden. Das Kabel darf nicht direkt an Transformatoren (z.B. Steckernetzteilen) entlang verlaufen. Werden diese Regeln nicht befolgt, kann es zu Abbrüchen während des Brennens kommen, da Störsignale in das Kabel einkoppeln  und den PIC 'verwirren'.

Centronics-Buchse (Druckerkabelanschluss)
Die Befestigungslöcher der Buchse haben ein Innengewinde. Dabei handelt es sich um eine Art kleines, zöllisches Grobgewinde. Passende Schrauben findet man z.B. an der Frontblende von Sub-D-Buchsen oder bei ELV für 0,90 DM (Best.Nr. 10-115-58)  Die überlangen sechseckigen Schraubenköpfe dienen gleichzeitig als sichere Standfüße für den Brenner.



PIC-Fassungen

16F84/62x-0-Kraftsockel (!)
Es scheint fast nirgends 18-poligen 0-Kraft-Fassungen zu geben. Deshalb muss man auf (auch nicht einfach zu findende) 20-polige Fassungen  zurückgreifen, denen ein Kontakt/Beinchen-Paar entfernt wird.  (Bei Farnell gibt es 18polige Fassungen unter BestellNr.: 328-6447 für beachtliche 31,65 DM (16,18Euro))
Bei Pollin gab es 2002 vorübergehend 18-polige Textool-Fassungen für unter 3 €.

einfache 28-polige Fassung (nur Variante Nr. 4)
Aus einer 28-poligen Fassung mit 15-mm-Reihenabstand sind die Mittelstege herauszubrechen. Die beiden Hälften sind dann auf der Platine im 7,5-mm-Reihenabstand einzulöten.

einfache 40-polige Fassung (nur Variante Nr. 3)
Wer Geld sparen möchte und deshalb lieber eine IC-Fassung, anstelle eines 0-Kraftsockels verwendet, sollte auch die billigen Fassungen und nicht die teureren Präzisionsfassungen verwenden.
Bei den billigen Fassungen lassen sich oftmals die Kontakte einzeln aus dem Plastikgehäuse ziehen. Alle Kontakte die nicht benötigt werden sollte man entfernen. Dadurch verringert sich die Klemmkraft der Fassung, und man kann den PIC leichter in die Fassung stecken und wieder herausnehmen.
 
28- oder 40-poliger Null-Kraftsockel (Variante Nr. 1 und Nr. 2)
Die Pins der 40-poligen (und auch der 28-poligen) 0-Kraftsockel haben meist  6/10-Zoll-Reihenabstand (15 mm). Die PICs im 28-Pin-Gehäuse haben aber nur 3/10-Zoll Reihenabstand (7,5 mm). Beim Kauf der 0-Kraftsockel ist unbedingt darauf zu achten, dass die schmalen PICs auch in die breiten 0-Kraftsockel gesteckt werden können. Das ist insbesondere bei Textool-Fassungen nicht selbstverständlich.
Geeignete Fassungen werden z.B. mit "Rasterbreite 5,08-17,78 mm" beworben. Conrad bietet geeignete 40pol-Fassungen von 3M für knapp 10,-€ an, was man schon fast als Schnäppchen bezeichen könnte.
Das nebenstehende Bild zeigt Ausschnitte zweier 40poliger Sockel. Der linke (3M) eignet  sich sowohl für 28polige wie auch für 40polige PICs. Der rechte degegen (Textool) kann ausschließlich 40polige PICs aufnehmen, ist also nicht zu empfehlen.

Textool-0-Kraft-Sockel
Beim Einlöten sollte der Hebel von Textool-Fassungen auf "offen" stehen, auch wenn sich das unbequemer lötet. Ansonsten ist es mir schon passiert, dass die relativ locker sitzenden Kontakte schräg fixiert werden und sich nicht mehr richtig öffnen.



Modifikation für den PIC12F675/629 & PIC16F630/676
Um den 8-poligen 12F6xx oder den 14-poligen 16F630/676 ohne Adapter direkt im Brenner5 brennen zu können, sind 3 Drähte und ein Widerstand nachträglich an der 18-poligen Fassung anzubringen.
Zu verbinden sind:
  • Pin 18 mit Masse (Vss) mit Draht
  • Pin 17 mit Pin 13 (Data) mit Draht
  • Pin 16 mit Pin 12 (Clock) mit einem Widerstand
  • Pin 1  mit Pin 14 (Vdd) mit Draht
Nebenstehende Grafik zeigt die Modifikation auf der Leiterseite des Brenners, wobei der Widerstand der Einfachheit halber als rotes Rechteck gezeichnet wurde.

Der Widerstand zwischen Pin 12 und 16 muss doppelt so groß sein, wie der Widerstand R2. Ich empfehle (falls nicht schon getan) R2 durch einen 1,2 kOhm-Widerstand zu ersetzen, und zwischen Pin 12 und 16 einen 3,3 oder 4,7 kOhm-Widerstand einzusetzen.

Der 12F6xx ist dann so in die 18polige Fassung zu stecken, das Pin 1 des PIC in Pin 1 der Fassung steckt. Die Pins 5 ..9 und 10..14 bleiben frei.

Der 16F630/676 ist ebenfalls so in die 18polige Fassung zu stecken, das Pin 1 des PIC in Pin 1 der Fassung steckt. Die Pins 8, 9, 10 und 11 bleiben frei.

Natürlich lassen sich nach der Modifikation auch weiterhin 18-polige PICs in dieser Fassung brennen. (16F84, 16F62x)

Modifikation für PIC12F675/629



geplante Änderungen

Entwicklung

12.03.05
Modifikation der Modifikation (für 16F628A)
Ein Draht durch einen Widerstand ersetzt.

12.02.03
Nachträgliche Modifikation für die 8-Pin PIC12F629/675 und die 14-Pin-PIC16F630/676 mit Hilfe von 4 Drähten.

12.12.01
Layout Rev. 5a und korrigierter Bestückungsplan.

06.11.01
Die Rev. 5 mit leicht modifizierter Schaltung und einer auf 75x100 mm geschrumpften Platine.

02.10.01
Die Rev. 4 wird zum Nachbau freigegeben, nachdem die Software PBrenner inzwischen angepasst wurde.

26.09.01
Fehler im Stromlaufplan korrgiert. (Beschaltung der 28-poligen und 40-poligen IC-Fassungen war falsch.)

30.07.01
Die Rev. 4 wird ins als Urversion des Brenners5 veröffentlicht.


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autor: sprut
letzte Änderung: 12.03.2005